Dabei gehe es um ein mehrere Milliarden Dollar schweres Investment-Modell, hiess es in der SEC-Beschwerdeschrift, die bei einem Bundesbezirksgericht in Dallas einging.

Im Zentrum steht den Angaben zufolge ein Programm für Zertifikate im Umfang von acht Milliarden Dollar. Die Stanford International Bank (SIB) und andere Unternehmen hätten die Zertifikate verkauft, indem sie höhere Renditen versprochen hätten, als sie von traditionellen Banken auf derartige Papiere gezahlt würden.

Die Stanford Financial Group managt eigenen Angaben zufolge Vermögenswerte von mehr als 50 Milliarden Dollar. Sie zählt 30 000 Kunden in 131 Ländern.