Unwetter

Unwetter in Italien - Zwei Tote im Aostatal

In den überfluteten Strassen von Venedig (Bild vom Montag)

In den überfluteten Strassen von Venedig (Bild vom Montag)

Nach einem Tag Pause war in Italien am Donnerstag neuerlich mit heftigen Unwettern konfrontiert. Im Aostatal starben zwei Menschen, als ein Baum auf ihr Auto stürzte, berichteten italienische Medien.

Damit stieg die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Unwetter am Montag auf 15.

Fast ganz Italien ist wegen der Schlechtwetterfront im Ausnahmezustand. Besonders kritisch ist die Lage im Raum der Dolomiten-Stadt Belluno. Mehrere Gemeinden sind ohne Strom und Strassen durch Erdrutsche blockiert.

In Venedig löste der starke Schirokko-Wind zusammen mit Hochwasser in der Lagune erneut die als "Acqua Alta" bekannten Überschwemmungen aus. Dabei dürfte die 1,10 Meter-Marke nicht überschritten werden. Am Montag war der Markusplatz war 1,56 Meter tief unter Wasser gestanden.

Überschwemmungen gab es auch in Ligurien und im Piemont. Schwere Unwetter tobten auch im Raum von Palermo. Die Lage dürfte auch am Freitag kritisch bleiben, geht aus den Wetterprognosen hervor.

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