Geschützte Operationsstellen
Unterirdischer Notspital wird in Solothurn aufgehoben

Das Bürgerspital Solothurn löst aufgrund eines Neubaus seine «Geschützte Operationsstelle» - kurz GOPS auf. Für jeden 200. Einwohner schreibt der Bund ein solches Notspital unter der Erde vor. Diese Bestimmung stammt noch aus der Zeit des Kalten Krieges.

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Wie das Regionaljournal Aargau/Solothurn in seiner Morgenschau berichtet, schliesst das Bürgerspital Solothurn seine GOPS - «Geschützte Operationsstelle», um Platz für einen Neubau zu schaffen.

Das unterirdische Notspital bietet der Bevölkerung Schutz bei einer Katastrophe. Es muss zwei Wochen autonom funktionieren können und beherbert dazu beispielsweise Operationssäle, Krankenbetten, Notstromaggregat und Reservetanks für Wasser.

Im Kanton Solothurn gibt es noch weitere geschützte Spitalbetten, so beispielsweise in Grenchen (250 Stück) und in Olten (370 Stück).