«Letrons» heissen die Gestalten. Sie erinnern stark an die Spielzeug- und Actionfiguren «Transformers» – Autos oder Flugzeuge, die sich in Roboter verwandeln lassen und wieder zurück.

Hinter den «Letrons» steckt ein türkisches Start-Up namens «Letvision». Zwölf Ingenieure und vier Techniker haben ganze acht Monate gebraucht, um den ersten Letron namens «Antimon» zu bauen, heisst es auf der Webseite der Firma.

Es ist ein BMW, der zwar nicht (mehr) strassentauglich ist, dafür ferngesteuert werden kann. Auf Knopfdruck bäumt er sich zu einem hünenhaften, stehenden Roboter auf. Dieser blinkt nicht nur mit seinen Scheinwerfern, sondern bewegt auch Kopf, Handgelenke oder Finger, versprüht Nebel und spricht. Nur gehen kann der «Letron» nicht. Kürzlich testeten die Tüftler ihr «Projekt» erstmals im Aussenbereich (Video oben). 

Das ist aber erst der Anfang. Die Firma mit Sitz in Ankara plant laut ihrer Webseite weitere Modelle zu entwickeln.

Wofür? Wer will, kann sich ein solches Roboter-Auto kaufen. Allerdings nur, wenn die Interessen des Käufers auch mit jenen der Entwickler übereinstimmen. (smo)