Schiffsunglück
Unglaublich aber wahr: Dieser Mann überlebt sechzig Stunden unter Wasser

Nach einem Schiffsunglück vor der nigerianischen Küste überlebt der Koch der Besatzung knapp drei Tage lang auf 30 Meter Tiefe unter Wasser. Beim Sinken des Schiffes wurde er in eine Luftblase gespült – sie rettete ihm das Leben.

Roman Michel
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Okene überlebte dank einer 1.30 Meter grossen Luftblase.

Okene überlebte dank einer 1.30 Meter grossen Luftblase.

Screenshot zoomin.tv

Es grenzt an ein Wunder: Eigentlich hätte der nigerianische Schiffskoch Okene längst tot sein müssen. Nach einem Unglück eines Schleppers lag er zwei volle Tage auf dem Meeresboden vor der nigerianischen Küste. Dann konnten ihn Rettungstaucher bergen.

Zufällig wurde Okene beim Sinken des Schiffes in eine Luftblase gespült. In der Kälte des Ozeans auf 30 Meter Tiefe fanden ihn die Taucher. Seine Haut sei vom Salz teilweise aufgelöst gewesen, zudem war er völlig am Ende der Kräfte. Ohne Wasser und Nahrung harrte der Mann in der Dunkelheit der 1,30 Meter grossen Luftblase aus.

Wegen dem Luftdruck musste Okene mit einer Taucherglocke ganz langsam an die Wasseroberfläcke geführt werden. Nach einem zweitägigen Aufenthalt in einer Dekompressionskammer durfe Okene dann endlich wieder zu seiner Familie zurückkehren.

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