Havarie

Ungewöhnliches Walsterben nach Schiffsunglück vor Madagaskar

Gefährliche Zone für Wale rund um Madagaskar (Symbolbild)

Gefährliche Zone für Wale rund um Madagaskar (Symbolbild)

Nach der Havarie eines Frachters vor Madagaskar ist es vor der Küste des Inselstaates im Indischen Ozean nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF zu einem auffälligen Walsterben gekommen.

Bei der Havarie ausgetretener Giftmüll habe zudem weitreichende Schäden für die Bevölkerung und die Umwelt verursacht, erklärte die Organisation. Einige Strandabschnitte glichen "regelrechten Todeszonen".

Nach der Havarie im August seien allein im September neun Wale an der Küste gestrandet, an der normalerweise in einem ganzen Jahr durchschnittlich drei tote Wale gefunden würden, berichtete der WWF.

Die Einwohner der Region litten unter Atemwegserkrankungen, Durchfall und Hautkrankheiten. Laut IWF flossen 39'000 Tonnen Phosphat, 568 Tonnen Öl, 66 Tonnen Diesel und 8000 Liter Schmierstoffe aus dem Wrack des verunglückten türkischen Frachter "Gulser Ana" ins Meer.

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