Henau (SG)

Unfall bei Wasserfall: Personen zwischen Steinen vermutet ++ Steinblöcke sollen Wasserdruck reduzieren ++ Thur soll umgeleitet werden

Henau (SG): Zwei Personen nach Unfall in Wasserfall vermisst

Am Sonntag sind zwei Personen bei der Thurbrücke zwischen Brübach und Henau (SG) in einen Wasserfall geraten. Sie konnten durch die Rettungskräfte noch nicht geborgen werden.

Am Sonntagabend sind zwei Personen bei der Thurbrücke zwischen Brübach und Henau (SG) in einen Wasserfall geraten. Die Verunglückten sind  trotz intensiver Suche weiterhin vermisst. Heute Montag sollen oberhalb des Wasserfalls Steinblöcke platziert werden, die das Wasser kanalisieren und den Druck in jenem Bereich reduzieren.

(kapo/ahi/pw) Laut Kantonspolizei St.Gallen sind in Henau am Sonntagabend um 18.48 Uhr zwei Personen in die Thur gestürzt und mit der Strömung über den Wasserfall getrieben worden. Gemäss ersten Erkenntnissen querten drei Personen oberhalb des Wasserfalls den Fluss. Dabei wurden zwei Personen mitgerissen, stürzten in den Felseggfall und konnten sich dort offenbar nicht mehr befreien.

Bei den vermissten Personen handelt es sich um eine 26-jährige Schweizerin und einen 30-jährigen Schweizer. Sie wohnen beide in der Gegend. Der Mann ist Polizist bei der Kantonspolizei St.Gallen.

Die Suche nach den vermissten Personen wurde am Sonntag um Mitternacht abgebrochen, heute Montagmorgen jedoch wieder aufgenommen. Laut dem Kommunikationschef der Kantonspolizei St.Gallen, Hanspeter Krüsi, werden die Verunglückten nicht im Becken unterhalb des Wasserfalls vermutet.

Der Wasserdruck betrage dort rund 48 Tonnen pro Sekunde.

Am Felseggfall läuft eine Suchaktion: Zwei Personen werden vermisst.

Am Felseggfall läuft eine Suchaktion: Zwei Personen werden vermisst.

Gesteinsbrocken sollen Wasserdruck reduzieren

Um den Wasserdruck in jenem Bereich abzubauen sollen nun oberhalb des Wasserfalls Gesteinsbrocken ins Wasser gelegt werden. Wie lange die Bergungsarbeiten andauern werden, ist offen. Krüsi spricht von einem, zwei oder auch mehreren Tagen. Dass die vermissten Personen noch lebend gefunden werden, bezeichnet er als unwahrscheinlich.

Die Angehörigen der Verunglückten, aber auch die Mitglieder des Korps der Kantonspolizei St.Gallen, die am Sonntag einen Kollegen verloren haben, werden von einem Care-Team betreut.

Kapo-Kommunikationschef Hanspeter Krüsi informierte heute Vormittag über das weitere Vorgehen bei der Suche nach den beiden vermissten Personen.

Kapo-Kommunikationschef Hanspeter Krüsi informierte heute Vormittag über das weitere Vorgehen bei der Suche nach den beiden vermissten Personen.

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