Bungee-Surfing

«Unfälle können schnell tödlich enden, wenn man alleine ist»

Bungee-Surfing wird schon seit den 20er-Jahren betrieben und nannte sich früher «Wellenbrettlen» oder «Aaresurfen». Im Interview mit Radio Argovia erklärt ein Bungee-Surfer, dass Bungee-Surfen sehr gefährlich sein kann, wenn man alleine unterwegs ist.

Bungee-Surfing wird in strömungsreichen Flüssen betrieben, wie zum Beispiel in der Aare oder in der Reuss. "Dabei wird ein Bungee-Seil an einer Brücke oder an einem Baum befestigt und die Surfer reiten auf einem Brett gegen die Strömung des Flusses", erklärt Jan Gyger, Inhaber der Firma "Feel the Planet", welche Produkte für Bungee-Surfing herstellt im Interview mit Radio Argovia.

Gefährlich könne die Sportart nur werden, wenn sich der Surfer im Seil verfange und unter Wasser gerate. Gyger dazu: "Wenn eine Person auf den Fluss geht, sollte immer mindestens eine Aufsichtsperson am Ufer dabei sein, die die Sportart selber ausübt und weiss, wie man sich bei einem Unfall verhalten muss. Wenn der Surfer stürzt und sich im Seil verheddert, springt die Aufsichtsperson ins Wasser und schneidet so schnell wie möglich das Seil durch."

Das Risiko, das ein Unfall tödliche Folgen hat, sei sehr gross, wenn ein Bungee-Surfer ohne Aufsicht surfen geht. "Alle paar Jahre hat es beim Bungee-Surfing Unfälle mit tödlichen Folgen gegeben."

Dass es heute mehr Unfälle gibt als vor fast hundert Jahren, als die Sportart aufkam, könne einerseits an der steigenden Zahl der Bungee-Surfer liegen, aber auch daran, dass die Surfer sich selbst über- oder das Gewässer unterschätzen. Um die Sicherheit zu erhöhen, gehört zu der Ausrüstung neben Brett und Seil auch eine Schwimmweste sowie ein Neoprenanzug und eventuell ein Helm dazu. (argovia/dge)

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