Dies geht aus den veröffentlichten Unterlagen von Richard Blumenthal, dem Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats Connecticut, hervor. Bisher ging die Öffentlichkeit 2008 von 165 Millionen Dollar aus.

Die Dokumente seien als Reaktion auf eine Vorladung am späten Freitagabend an Blumenthals Büro übergeben worden, hiess es. Den Unterlagen zufolge erhielten 73 Manager Boni von mindestens einer Million Dollar und fünf Manager Boni von über vier Millionen Dollar.

In den USA haben die Bonuszahlungen von AIG, den der Staat mit Nothilfen über 180 Milliarden Dollar am Leben hielt, einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das Repräsentantenhaus verabschiedete daher am Donnerstag ein Gesetz, um die Boni weitgehend zurückzuholen.