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Um ein Haar: Schweizer Privatjet kollidiert fast mit Airbus

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Kurz nach dem Start in Nizza kam ein Schweizer Privatjet einem Passagierflugzeug der Air France bedrohlich nahe. Das kleine Geschäftsflugzeug hielt sich nicht an die übliche Startroute. Nun wird der Vorfall untersucht.

Die knapp vermiedene Kollision ereignete sich am vergangenen Mittwoch, wie die Generaldirektion der Zivilluftfahrt (DGAC) am Samstag einen Bericht der französischen Zeitung «Journal du Dimanche» bestätigte.

Der Privatjet startete kurz nach dem Airbus der Air France und holte schon bald die grössere Maschine ein. Der Privatjet mti Ziel Mailand habe sich nicht an das übliche Startverfahren gehalten, habe die Kurve über Cap d'Antibes geschnitten und sei auf geradem Weg in die Höhe gestiegen, schrieb die DGAC in einer Mitteilung.

In der Folge habe sich das Schweizer Kleinflugzeug der Passagiermaschine genähert. Die Piloten wurden von der Bodenkontrolle zu Kurskorrekturen aufgefordert. Alarm gab das Anti-Kollisions-System.

Die Radarmessungen am Boden ergaben, dass die zwei Maschinen auf eine Nähe von senkrecht 400 Fuss (fast 122 Meter) und waagrecht 1,4 Seemeilen (2.59 Kilometer) kamen.

Nun wird das Büro für Ermittlungen und Analysen (BEA) den Vorfall untersuchen.

(sda/skh)

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