Ihr nur zehn Meter langes Schlauchboot hatte ein Leck. Schwerer Seegang erschwerte die Arbeit der Retter.

Die italienische Küstenwache entdeckte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa vor der Mittelmeerinsel Lampedusa südlich von Sizilien zwei Schlauchboote mit insgesamt 139 Menschen an Bord. Sie hatten mit einem Notruf auf sich aufmerksam gemacht. Die Flüchtlinge wurden mit mehreren Motorbooten auf die Insel gebracht und dort medizinisch versorgt.

Jedes Jahr wagen Tausende Menschen die gefährliche Überfahrt von Nordafrika nach Europa. Ihre Boote und Schiffe sind oft kaum seetüchtig. Die maltesische Regierung hatte die Europäische Union bereits wiederholt um Hilfe wegen des Flüchtlingsansturms ersucht.