Der italienische Erfinder Tiziano Vicentini, einer von 710 Ausstellern an der diesjährigen Erfindermesse, ist überzeugt von seiner Entwicklung: "Mit meinem Teller aus Brot wird der Abwasch hinfällig", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Ein "Küchenproblem" hat auch ein spanischer "Daniel Düsentrieb" ins Visier genommen. Er präsentiert in Genf einen Toaster, bei dem die Brotscheibe garantiert nicht mehr anbrennt. Sobald das Brot braun ist, stoppt der Toaster. Seine Erfindung helfe Geld sparen, glaubt der Erfinder. Nach seinen Berechnungen würden wegen verbranntem Brot jährlich 547,5 Millionen Euro verschwendet.

Behinderten helfen will der Forscher Prince Chandrasena Mandalawalli Acharige aus Sri Lanka. Er stellt eine Computermaus für Menschen ohne Hände und Arme vor. Die Behinderten können den Computer-Cursor mit dem Kopf bedienen. Blasen sie in ein Röhrchen oder saugen sie daran, lösen sie den Click auf einem Link aus.

Neben diesen nützlichen Erfindungen gibt es in Genf auch allerlei neue Spiele und Freizeitprodukte zu bestaunen. Für Aufsehen sorgt etwa der Italiener Egenio Coppo, der geistige Vater eines dreidimensionalen Sudokus.

Die Erfindermesse im Genfer Palexpo dauert bis am 5. April. Erwartet werden wie im letzten Jahr rund 70 000 Besucherinnen und Besucher.