Ölpest

Treibstoff aus gesunkenem Fischkutter erreicht kanarische Strände

Ölteppich nach der Havarie des Fischerbootes vor Gran Canaria

Ölteppich nach der Havarie des Fischerbootes vor Gran Canaria

Nach dem Untergang eines russischen Fischkutters hat ausgelaufenes Öl mehrere Strände der Kanarischen Inseln verschmutzt. Am Donnerstag und Freitag seien 200 Kilogramm Öl entfernt worden, teilte die spanische Regierung mit.

Zudem seien 200 Kubikmeter Meerwasser mit Ölrückständen eingesammelt worden. Experten stünden bereit für den Fall, dass weiteres Öl angeschwemmt werde. Dies sei aber in den den vergangenen Stunden nicht geschehen.

Das Schiff "Oleg Neidenow" war Mitte April wegen eines Brandes an Bord aus dem Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria auf hohe See geschleppt worden. Vier Tage später sank das Schiff mit fast 1500 Tonnen Treibstoff an Bord vor der Küste des Ferienortes Maspalomas.

Der Kutter liegt rund 24 Kilometer vor der Südküste von Gran Canaria in 2700 Meter Tiefe. Laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace erstreckt sich der aus dem Kutter stammende Ölteppich auf über hundert Kilometer.

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