Betroffen war vor allem die Kleinstadt Tasehabad an der iranischen Grenze zum Irak. Rettungsteams wurden bereits in die Gegend entsandt. Es seien mehr als 30 Nachbeben in der Gegend registriert worden.

Laut US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Beben in etwa zehn Kilometern Tiefe in der westiranischen Provinz Kermanschah. Dort waren bei einem Beben der Stärke 7,2 im November mehr als 600 Menschen ums Leben gekommen.

Die Zeitung "Iran Daily" berichtete unter Berufung auf irakische Staatsmedien, dass das Beben sogar in der irakischen Hauptstadt Bagdad zu spüren gewesen sei. Von dort seien keine Verletzten gemeldet worden.

Der Iran wird immer wieder von verheerenden Erbeben heimgesucht. Im Dezember kam bei einem Beben der Stärke 5,2 in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran ein Mensch ums Leben, 97 weitere wurden verletzt.

Die US-Erdbebenwarte gab für die betroffene Region die Warnstufe gelb heraus. Das bedeutet, dass mit einigen Opfern zu rechnen ist.