«The Wrestler» gewinnt Indie-Preis für besten Film

Mickey Rourke bei den Indies

Mickey Rourke bei den Indies

«The Wrestler» ist der dreifache Gewinner der diesjährigen Indie-Preise. Das Drama über einen körperlich und psychisch abgewrackten Sportler, der sich noch einmal in den Ring wagt, wurde am Samstag bei der Verleihung der Independent Spirit Awards zum besten Film ernannt.

Michael Rourke, dem mit der Rolle das Comeback in Hollywood geglückt war, wurde bei der lockeren Zeremonie am Strand von Santa Monica (Kalifornien) als bester Schauspieler gefeiert. Den dritten Indie-Preis heimste der Film, der auch Oscar-Chancen hat, für seine Technik ein.

Rourke widmete dem Preis in einer mit Obszönitäten durchsetzten Rede dem Regisseur Darren Aronofsky - und seinem vergangene Woche gestorbenen Chihuahua. Er habe tausende Briefe wegen des Hündchens bekommen, sagte Rourke. "Das ist für dich, Baby. "

Die ebenfalls für einen Oscar nominierte Schauspielerin Melissa Leo wurde als beste Darstellerin in dem Drama "Frozen River" ausgezeichnet, den Preis als bester Regisseur erhielt Tom McCarthy für "The Visitor", dessen Darsteller Richard Jenkins auf einen Oscar als bester Schauspieler hofft.

Penelope Cruz wurde als beste Nebendarstellerin in "Vicky Christina Barcelona" geehrt, in der gleichen Kategorie ist sie auch bei den Oscars nominiert. James Franco erhielt den Preis als bester Nebendarsteller in "Milk". Bester ausländischer Film wurde der französische Cannes-Siegerfilm "Entre les murs".

Die Spirit Awards sind Hollywoods Alternativauszeichnung für Filmproduktionen, die nicht mehr als 20 Millionen Dollar gekostet haben. Sie werden traditionell einen Tag vor der Oscar-Gala in einem Zelt am Pazifik vergeben.

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