Termingerecht wieder eröffnet

Die Sanierungsarbeiten am Sporttrakt der Kreisschule Bechburg Oensingen-Kestenholz sind abgeschlossen. Seit Schulbeginn steht das Hallenbad offen.

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Solothurner Zeitung

ARMAND RINDLISBACHER

Nach einer Bauzeit von sieben Monaten konnte das Bad offiziell eröffnet werden. «Wir freuen uns, dass der Sporttrakt nach den Frühlingsferien wieder uneingeschränkt der Schule und der Öffentlichkeit zur Verfügung steht», sagte Gemeinderätin Liselotte Scognamiglio. Die Kreisschulanlage Bechburg, bestehend aus Schulhaus und Sporttrakt, wurde in den Jahren 1974/75 erstellt.

Aus heutiger Sicht trugen die damaligen Fassadenkonstruktionen der Wärmedämmung und den Witterungseinflüssen zu wenig Rechnung. Die eigentliche Wetterhaut bestand aus asbesthaltigen Faserzementplatten (Eternit), deren Übergänge mit einer Fugenmasse abgedichtet worden waren. 2005 musste die Fassade am Hauptgebäude saniert werden. Und nur ein Jahr später begann die eingesetzte Spezialkommission mit den Vorbereitungen für die Sanierung des Sporttraktes, dabei ging es vorerst nur um die Fassade.

Schwimmbadbecken undicht

Dann kam die Hiobsbotschaft, dass auch das Schwimmbecken undicht geworden war und laut Expertise auch der Zustand der Hallenbaddecke kritisch sei. Der Weiterbetrieb des Bades war plötzlich in Frage gestellt. Der Kreisschulverband und die Trägergemeinden Oensingen und Kestenholz beauftragten die zsb Architekten, Oensingen, mit der Sanierung von Fassade, Schwimmbecken sowie Decken- und Lüftungssanierung Hallenbad.

Der Verpflichtungskredit der Verbandsgemeinden musste von ursprünglich 1,7 auf 2,4 Mio. Franken aufgestockt und auf zwei Jahre (2008 und 2009) verteilt werden. Im September 2008 wurde mit den Arbeiten begonnen, bereits Ende Oktober konnte der Turnbetrieb wieder aufgenommen werden. Nun ist die gesamte Sanierung, mit Ausnahme der Umgebungsarbeiten, abgeschlossen.

Der Gesamtinvestitionskredit von 2,4 Mio Franken sollte laut Architekt Roger Christen nicht überschritten werden. Dazu hätten auch die Spezialkommission und der Hauswartes durch konsequenten Sparkurs beigetragen. Das Ergebnis ist beeindruckend, das Bad hat aussen ein neues Kleid, wirkt innen mit dem Chromnickelbecken besonders clean und präsentiert sich auch sonst hell und einladend.

Beruhigender Ausblick

In einem kurzen Ausblick beruhigte Architekt Roger Christen die Bauherrschaft mit der Aussage, dass die weiteren Untersuchungen in den Nebenräumen und in der Turnhalle keine akute Sanierungsbedürftigkeit an der Betonstruktur zu Tage befördert hätten. Dies sollte allerdings später im Zusammenhang mit einer eventuellen Erneuerung von Wände und Boden in der Turnhalle im Auge behalten werden.