Sie tat dies laut einer Mitteilung über ihre Beteiligung am Gemeinschaftsunternehmen Bayerngas Norge AS. Durch die Übernahme der Fördergesellschaft PA Resources Norway AS und ihrer Anteile erhöhen sich die Erdgas-Reserven von Swissgas in Norwegen um über 50 Prozent.

Swissgas könne dadurch ihre "Import-Aktivitäten stärken und die langfristige Versorgungssicherheit der Schweiz mit Erdgas weiter erhöhen", lässt sich Swissgas-Geschäfteführer Ruedi Rohrbach im Communiqué zitieren.

Norwegen besitzt die mit Abstand grössten Erdgas-Vorkommen Europas und zählt zu den bedeutendsten Erdgas-Förderländern weltweit. Das in die Schweiz gelieferte Erdgas stammt zu rund 75 Prozent aus Westeuropa.

Durch die Abstützung auf eigene Erdgasvorkommen in Norwegen werde die Versorgungssicherheit in der Schweiz weiter gestärkt, hielt auch das Energieforum Schweiz an seiner Sessionsveranstaltung fest.

Vor dem Hintergrund des russisch-ukrainischen Gasstreits, der in diesem Winter ganz Europa in Atem hielt, sei dies umso wichtiger. Dank der breiten Abstützung der Erdgasimporte sei die Versorgung mit Erdgas in der Schweiz von diesem Konflikt nicht betroffen gewesen.