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SVP tritt zur Bundesratswahl an

SVP-Präsident Toni Brunner: Eigener Kandidat für die Bundesratswahl.

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SVP-Präsident Toni Brunner: Eigener Kandidat für die Bundesratswahl.

Die Schweizerische Volkspartei (SVP) bekennt sich zur Konkordanz. Deshalb will sie mit einerm eigenen Kandidaten bei den Bundesratsersatzwahlen vom 22. September 2010 antreten.

Als mit Abstand wählerstärkste Partei, die beinahe ein Drittel der Wählerinnen und Wähler im Land vertrete, habe die SVP von allen Parteien den am besten ausgewiesenen Anspruch auf zwei Sitze in der Landesregierung, schreibt die SVP auf ihrer Homepage. Die Fraktion habe deshalb am Montagabend beschlossen, mit einer eigenen Kandidatur zu den Ersatzwahlen in der Herbstsession anzutreten.

«Da die SVP zur Konkordanz steht, muss sie konsequenterweise bei jeder Neuwahl im Bundesrat mit einem eigenen Kandidaten antreten, da sie gemäss der Konkordanz den bestausgewiesenen Anspruch auf einen zweiten Sitz im Bundesrat hat. Die Fraktion hat dieses Vorgehen heute bestätigt», begründet die SVP ihren Entscheid.

Gemäss der SVP-Mitteilung können die Kantonalparteien und die Faktionsmitglieder bis am 31. August 2010 mögliche Bundesratskandidaten vorzuschlagen. Anschliessend will die Fraktion noch vor dem 14. September einen Kandidaten bestimmen.

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