SVP droht mit Klage
SVP droht Pornoproduzent mit einer Klage

Ein Pornoproduzent missbraucht das SVP-Logo für seinen Film. Die bürgerliche Partei will das nicht tollerieren und prüft eine Klage gegen den Filmemacher.

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Jonas Keller / Tele M1

SVP-Nationalrat Ulrich Giezendaner kann es kaum fassen als er den Porno «SPV - Schweizer Pornoverband» in seinen Händen hält. «Das ist billig. Wer so etwas tut, ist kein seriöser Geschäftsmann, sondern nur ein Trittbrettfahrer».

Derweil weist Thomas Scheurer, Geschäftsführer von Libasan und Pornoproduzent, die Ähnlichkeit mit dem Logo der SVP vehement von sich. «Unser Logo unterscheidet sich wesenlich von dem der SVP. Die Sonne ist anders, der Text sowieso. Ich verstehe die Aufregung nicht». Der Pornoproduzent ist bekannt für seine Provokationen. So veröffentlichte er Anfang März den Sexfilm mit dem Namen «USB - unsere Schweizer Bank». Darauf hin verklagte ihn die Grossbank UBS und verlangt von Scheurer 100'000 Franken Schadenersatz.

Auch die SVP droht mit rechtlichen Konsequenzen. «Solchen Leuten muss man das Handwerk legen. Hier wurde Urheberrecht verunglimpft», sagt Nationalrat Giezendaner.

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