Drama nach Hochwasser

Suche nach vermissten Kindern weiterhin erfolglos

Die Mutter der vermissten Kinder wurde erstmals befragt

Die Mutter der vermissten Kinder wurde erstmals befragt

Auch am sechsten Tag nach dem Drama am Gerlibach ist die Suche nach den beiden vermissten Kindern erfolglos verlaufen. Sie wird aber weitergeführt. Erstmals konnte am Morgen die Mutter des vermissten elfjährigen Kindes befragt werden.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr haben die Wasseroberfläche in der Bucht des Vierwaldstättersees bei Buochs und Ennetbürgen NW abgesucht. Ausserdem war das Bergungsschiff Kon-Tiki im Einsatz. Taucher der Kantonspolizei Basel-Landschaft mussten die Suche ebenfalls erfolglos beenden.

Erstmals nach dem Drama vom vergangenen Freitag konnte die Mutter des elfjährigen Mädchens, das vermutlich zusammen mit einem sechs Monate alten Bub vom Gerlibach mitgerissen wurde, befragt werden. Aus ermittlungstaktischen Gründen würden aber keine Auskünfte über die Befragung erteilt, gab die Polizei bekannt.

Die Suche nach den vermissten Kindern wird fortgesetzt. Am Freitagmorgen wird ein Tieftauchgang durch die Tauchtreff AG Zug durchgeführt. Möglich ist, dass sich die Leichen der Kinder verschüttet auf dem Seegrund befinden.

Das Unglück ereignete sich am letzten Freitag bei einem heftigem Gewitter. Das elfjährige Mädchen und der sechs Monate alte Bub wurden wahrscheinlich vom Hochwasser führenden Gerlibach in Wolfenschiessen NW mitgerissen und in den See geschwemmt. Ein vierjähriges Mädchen, das mit ihnen unterwegs war, konnte sich in Sicherheit bringen.

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