Fastfood
«Subway» zieht ins Café Spitz ein

Im ehemaligen Café Spitz werden neu Sandwiches in allen Variationen verkauft. Noch im Oktober wird die Imbisskette «Subway» ihr neues Lokal eröffnen.

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Subway in Baden

Subway in Baden

Aargauer Zeitung

Andreas Tschopp

«Ich hatte viele Interessenten für die Übernahme des Lokals, doch ich wollte etwas, das der Weiten Gasse etwas bringt», sagt André Kummer. Er ist Besitzer der Liegenschaft vorne beim Schulhausplatz, wo der Kirchweg und die Grabenstrasse in den Platz einmünden. Wegen der deswegen so zugespitzen Form des Gebäudes trug das Café auch den Namen Spitz, das dort eingemietet war und viele Jahre erfolgreich von der früheren Wirtin, die damals auch Eigentümerin war, geführt wurde. Nach ihrem Wegzug aus Baden ging es bergab mit dem Lokal, das zuletzt längere Zeit geschlossen war.

«Subway» nimmt neu Anlauf in der Schweiz

«Pete's Super Submarines»: Unter diesem Titel wurde 1965 in den USA das erste Lokal der später «Subway» genannten Sandwich-Imbisskette eröffnet. Diese zählt heute über 31 700 Filialen (sie werden nach dem Franchise-System geführt) in 91 Ländern auf der Welt, neben den USA vor allem in Kanada, Grossbritannien und Deutschland. In der Schweiz gibt es nach dem gescheiterten ersten Anlauf in den Neunzigerjahren erst zwei Niederlassungen. Ob mit der Eröffnung in Baden nun eine neue Offensive gestartet wird, war nicht in Erfahrung zu bringen bei den «Subway»-Verantwortlichen in Zug. Sie reagierten weder auf Anfrage per Telefon noch Mail. (atp)

Sandwiches statt Kleider

Nun kehrt neues Leben ein im ehemaligen Café Spitz. Was grosse Reklamebänder bereits seit geraumer Zeit ankündigten - den baldigen Einzug der auf Sandwiches spezialisierten Imbisskette Subway - , wird vom Hausbesitzer bestätigt. Kummer nennt auch gleich den Eröffnungstermin: Am 22. Oktober soll die neue Filiale des Giganten aus den USA, der in der Schweiz aber noch sehr klein und verschwiegen ist (siehe Kasten), ihre Tore öffnen. Wie Kummer erklärt, sei er angefragt worden von der Imbisskette und habe sich entschieden, einen längeren Mietvertrag mit dieser abzuschliessen. Es sei besser, etwas wie «Subway» anzubieten, das auf die Bedürfnisse der Schüler in der Umgebung ausgerichtet sei, als das Lokal an ein weiteres Modegeschäft oder sonst eine Imbissbude zu vermieten, meint der Hauseigentümer.

Kummer hat einiges inves-tiert in seine Liegenschaft, um diese für den Zuzug von «Subway» fit zu machen. «Das alte Lokal war in einem bedenklichen Zustand. Es musste alles neu gemacht werden», erklärt der Besitzer der kleinen Liegenschaft mit einer Wohnung im Obergeschoss (diese ist noch zu haben), deren Fassade neu orangerot erstrahlt. Diese Farbgebung des Gebäudes sei in Absprache mit der Stadtbildkommission festgelegt worden, erläutert André Kummer.