Nicht nur Frauen verkaufen ihren Körper für Geld, auch Männer. Der Männerstrich ist in der Gesellschaft ein sehr seltenes Thema und findet daher fast unsichtbar statt. Ein Grossteil des Schwulenstrichs hat sich heute ins Internet verlegt.

Im Zürcher Niederdorf findet man heute vor allem junge Männer aus Osteuropa, die hier als Stricher in den Schwulenbars unterwegs sind, sich hauptsächlich älteren Männern anbieten und das grosse Geld suchen. 

So auch ein Bulgarier, der anonym bleiben möchte – nennen wir ihn Dimitar. Denn der junge Mann ist verheiratet, hat ein Kind – und bezeichnet sich selbst als heterosexuell.

«Wenn ich einen alten Mann bei mir im Bett sehe, dann geht es mir nicht so gut», sagt Dimitar. Und dennoch geht er auf den Schwulenstrich.

«Ich habe viel versucht, Arbeit zu finden in der Schweiz», sagt Dimitar. Er mache es nur wegen des Geldes. Das sei bei den meisten auf dem Schwulenstrich so – und die Mehrheit sei heterosexuell.

Im dritten Teil der Serie «Stutz für Sex» verrät der junge Bulgare, wie er als Stricher zurechtkommt und wann «sein Schwanz funktioniert» und wann nicht. Zudem erklärt der langjährige Szene-Kenner Theo, warum es wegen Strichern wie Dimitar immer wieder zu Problemen kommt.

Im Teil 2 der Serie «Stutz für Sex» verrieten ein Freier, eine Prostituierte und eine Puffmutter, wie es in einem Edel-Sexclub zu und her geht.

«Stutz für Sex» - Teil 2: Der Edel-Sexclub

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Stutz für Sex – Teil 1: Die Pornodarstellerin

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Aviva Rocks ist eine der wenigen professionellen Schweizer Pornodarstellerinnen.