Es gilt als das älteste Gewerbe der Welt: die Prostitution. Vom Strassenstrich bis zum Edel-Puff. In diesen luxuriösen Lusttempeln geht es aber nicht mehr nur um Sex alleine.

So sieht das zumindest Luciano. Der 33-Jährige ist geschieden und geht zwei bis drei Mal pro Jahr in den Club Rouge in Zürich. «Eine Männertraumwelt», beschreibt er den Sexclub, das sei schon beim ersten Mal sein erster Gedanke gewesen.

Luciano will hier unkompliziert mit schönen Frauen verkehren. «Ich kann hier rein kommen, habe meine Ruhe und dann gehe ich wieder raus und habe keine Telefonate und niemanden, der mich danach noch stresst», sagt der 33-Jährige. «Es ist ja nicht nur der Sex, sondern das ganze Drumherum, darum mache ich das.»

«Nicht schlimm»

Flori indes ist eine von rund 6000 (offiziell bekannten) Sexarbeiterinnen in der Schweiz.  Die Rumänin hat in ihrer Heimat eigentlich Coiffeuse und  Nagelkosmetikerin gelernt. «Aber das Problem ist, das wir dort kaum etwas verdienen»

Wegen des Geldes arbeite sie nun im Schweizer Sexgewerbe. «Ich finde das nicht schlimm, was wir machen.» Im Beitrag verrät sie, warum sie nie auf dem Strassenstrich anschaffen würde, warum sie keinen Freund hat und auch keinen braucht.

Besser als in einer Bar

Früher nannte man sie Puffmutter, heute Geschäftsführerin oder Gastgeberin. Im Club Rouge ist das Kim. Sie arbeitete früher in einer Bar. Im Teil 2 der Serie «Stutz für Sex» verrät sie, was sie aus dem Gastro-Gewerbe ins Sex-Business verschlagen hat. (edi)

Im ersten von vier Teilen der Serie «Stutz für Sex» von Tele Züri erzählt die 26-jähirge Schweizer Pornodarstellerin Aviva Rocks, wie sie zu diesem Job kam und wie sich ihr Privatleben dadurch veränderte.

Stutz für Sex – Teil 1: Die Pornodarstellerin

Stutz für Sex – Teil 1: Die Pornodarstellerin

Aviva Rocks ist eine der wenigen professionellen Schweizer Pornodarstellerinnen.