Die Störchin flog über Zürich und südlich am Hallwilersee vorbei ins Seeland. Das teilte das Naturhistorische Museum Freiburg in einem Communiqué mit. Am Sonntag legte Max mit über 450 Kilometern eine sehr lange Etappe zurück. Unterwegs profitierte sie im unteren Rhonetal vom Nordwind.

Die Nacht auf heute verbrachte Max in Südfrankreich zwischen Montpellier und Nîmes. Von dort aus wird der Vogel vermutlich nach Spanien oder Marokko fliegen. Für Max ist es die elfte Reise in den Süden. Schon in den letzten Jahren verliess die Störchin ihr Nest jeweils Ende August oder Anfang September.

Max ist 1999 in Avenches VD geboren und wird seither vom Naturhistorischen Museum Freiburg überwacht. Weltweit wurde kein anderes Tier so lange von Satelliten geortet. Die Reise von Max kann auch im Internet verfolgt werden.