Steueramt Widen soll regionalisiert werden

Die Widener Stimmberechtigten habe heute Abend ein Mammutprogramm zu bewältigen. Die Gemeindeversammlung hat über 15 Traktanden zu bestimmen.

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Dino Nodari

Das Steueramt Widen soll ausgebaut werden, dies unterbreitet der Gemeinderat den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Gemeindeversammlung von heute Abend. Ab 2011 soll auch das Steueramt der Gemeinde Bellikon in Widen geführt werden. Das regionale Steueramt ist im Gemeindehaus Widen vorgesehen und kann in das bisherige Amt integriert werden, schreibt der Gemeinderat. Die bestehenden Einrichtungen können weiter verwendet und ausgebaut werden. Ausgebaut werden soll auch bei den Stellenprozenten des Steueramtes. Eine Stelle soll neu geschaffen werden. Dafür bezahlt die Gemeinde Bellikon einen Kostenanteil pro Steuerpflichtigen. Im Moment käme dieser Anteil auf rund 120 000 Franken zu stehen.

Weiter traktandiert ist eine Teilrevision der Gemeindeordnung. Dabei ist vorgesehen, dass die Anzahl Mitglieder in der Schulpflege von fünf auf drei reduziert wird. Weiter beantragt der Gemeinderat eine Ausweitung seiner Kompetenzen beim Erwerb und beim Verkauf von Grundstücken. Zudem sollen die Pensen der Schulleitung und des Schulsekretariats erhöht werden.

Hochwasserschutzmassnahme

Im Hinblick auf die Realisierung des regionalen Sport-, Freizeit- und Begegnungszentrums Burkertsmatt sollen zudem die Strassen Allmend und Burkertsmatt saniert werden. Kostenpunkt: 430 400 Franken. Zudem steht ein Kredit von 755 000 Franken für eine Meteorwasserentlastungsleitung beim Haldenbach an. Die aktuelle Hochwassergefahrenkarte des Kantons zeigt, dass die bestehende Eindolung eine ungenügende Kapazität aufweist. Bei starken Niederschlägen sei mit Überschwemmungen in den Quartieren Halde, Kelleräcker und der Gewerbezone zu rechnen. Deshalb sei eine Entlastungsleitung nötig, schreibt der Gemeinderat.

Unveränderter Steuerfuss

Der Voranschlag 2010 basiert auf einem unveränderte Steuerfuss von 83 Prozent. Das vorliegende Budget sieht trotzdem einen Aufwandüberschuss von rund 418 000 Franken vor. Dieses Minus könne aber aus dem Eigenkapital gedeckt werden, schreibt der Gemeinderat. Er wolle in der jetzigen Lage nicht mehr Steuern erheben und setze alles daran, den Steuerfuss zu halten.

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