Pokerspiele

Stadtpolizei beendet illegale Pokerrunde in Winterthur

Illegale Pokerrunde in Winterthur aufgeflogen (Symbolbild)

Illegale Pokerrunde in Winterthur aufgeflogen (Symbolbild)

Die Stadtpolizei Winterthur hat am Donnerstagabend eine illegale Pokerrunde beendet, in der um mehrere tausend Franken gespielt wurde. Die drei Organisatoren des Pokerabends wurden zur Befragung auf die Wache mitgenommen.

In dem Lokal in Winterthur-Wülflingen seien regelmässig Pokerspiele durchgeführt worden, schreibt die Winterthurer Stadtpolizei in einer Mitteilung vom Freitag.

Beim Eintreffen der Polizei waren rund 20 Leute um Tische versammelt, darauf Bargeld und Chips im Wert von mehreren Tausend Franken. Bei den Organisatoren handelt es sich um einen 22-jährigen Schweizer, einen 36-jährigen Italiener und einen 40-jährigen schweizerisch-österreichischen Doppelbürger.

Der Fall wurde an die Eidgenössische Spielbankenkommission in Bern weitergeleitet. Diese muss nun entscheiden, ob die Pokerrunde ein straffreies Spiel im Familien- und Freundeskreis war, oder eine gewerbliche Aktion.

Poker-Verbot ausserhalb von Casinos

Seit einem Bundesgerichtsurteil vom Mai gelten alle Varianten von Poker, die mit Einsatz und Gewinn gespielt werden, als Glücksspiele. Ausserhalb von Casinos dürfen sie deshalb nicht mehr durchgeführt werden - es sei denn, es handelt sich explizit um eine kleine Runde im Familien- oder Freundeskreis. Das Spielen um Geld wäre in diesem Fall legal.

Vor dem Poker-Verbot hatte eine Einwilligung des jeweiligen Kantons genügt, um Turniere auch ausserhalb einer lizenzierten Spielbank durchführen zu können.

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