Betty Ott

Nach einer kurzen Begrüssung durch Marc Däpp, Leiter der Jungpontoniere in Aarwangen, wurden die gespannten Gäste des Ferienpasses nicht etwa in die bereit stehenden Boote eingeladen, sondern im Knoten instruiert. Schnüren ist offenbar bei dieser Sportart ebenso wichtig zu sein, wie das richtige Einschätzen des Gewässers, Geschicklichkeit, gutes Schwimmen und viel Kraft.

«Das ist ja erstaunlich, wie rasch ihr diese Technik könnt», meinte ein Hilfsleiter. Das einzige Mädchen antwortete verschmitzt : «Wir lernen das halt in der Pfadi. Können wir jetzt aufs Wasser?» Lachend stiegen die ersten in einen der flachen Kähne ein, einen so genannten «Weidling».

Unter der kundigen Führung von jeweils zwei Jungpontonieren erfuhren die restlos begeisterten Kinder, dass man die Aare hinauf möglichst eng dem Ufer entlang «stachelt», um auf die andere Seite zu kommen oder flussabwärts wird jedoch gerudert.

«Es war toll»

Im Nu waren drei Weidlinge auf dem permanent angelegten Parcours unterwegs und entschwanden der Sicht der anwesenden Eltern. Vereinsmitglieder, die nicht mit Grillen beschäftigt waren, gaben gerne Auskunft über ihre Sportart.

Nach einer Weile kamen die drei, zum Teil nun von Ferienpass-Kindern geruderten Boote zurück. Schwimmwesten wurden angelegt und schwups wechselten alle ins Übersetzboot, welches mit einem Motor ausgestattet ist. Rassig ging es die Aare aufwärts, die Mutigen durften die Aare hinab schwimmen oder sich runter treiben lassen.

«Mir hat alles total gefallen», meinte Maik Rubin und Remo Vonäsch war vor allem vom Motorboot angetan: «Es war toll und wenn man die Hand raushielt, hat es so richtig gespritzt.» Ein «Hamburger» rundete den interessanten Tag ab.