Prozess

Staatsanwaltschaft beantragt lebenslänglich für Tötungen im Aargau

Der Beschuldigte wurde vor Ort verhaftet. (Symbolbild)

Der Beschuldigte wurde vor Ort verhaftet. (Symbolbild)

Das Bezirksgericht Brugg soll einen Mann wegen mehrfachen Mordes in Hausen AG zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilen. Das hat die Staatsanwaltschaft gefordert. Der damals 54-jährige Kosovare soll 2018 seine Ehefrau und seine Schwägerin erstochen haben.

Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft wegen mehrfacher vorsätzlicher Tötung eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren beantragt. Die Anklage sei nun aber erweitert worden, teilten die Gerichte des Kantons Aargau am Mittwoch mit.

Ab dem 23. November steht der Kosovare vor Gericht. Der Prozess dauert voraussichtlich drei Tage und findet in der Mehrzweckhalle Hausen statt.

Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen an, dass der Mann am 8. Januar 2018 seine 38-jährige Ehefrau und deren 31-jährige Schwester mit einem Stich beziehungsweise drei Stichen getötet hat. Die Tatwaffe, ein Messer, konnte am Tatort sichergestellt werden. Der Beschuldigte wurde vor Ort verhaftet. Er befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug.

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