Volkshochschule Freiamt

Sprachkurse an der Volkshochschule am beliebtesten

In Meienberg: Andrea Moll, Präsidentin der Stiftung Städtchen Meienberg, und der Volkshochschulpräsident Markus Küchler vor dem Amtshaus in Meienberg. (ba)

Meienberg

In Meienberg: Andrea Moll, Präsidentin der Stiftung Städtchen Meienberg, und der Volkshochschulpräsident Markus Küchler vor dem Amtshaus in Meienberg. (ba)

Die Volkshochschule Oberes Freiamt bewährt sich auch als Buchherausgeberin. Vom Bildband über das Oberfreiamt sind bereits mehr als drei Viertel der Auflage verkauft worden, sagte Volkshochschulpräsident Markus Küchler (Boswil) an der 31. Mitgliederversammlung.

Jörg Baumann

Am beliebtesten waren im letzten Jahr die Sprachkurse, noch vor den Lehrgängen zur Gestaltung, Gesundheit, Persönlichkeitsbildung und der Musik. Die Volkshochschule führt auch die Englischkurse für Erwachsene am Morgen weiter. Als Perlen im neuen Kursprogramm 2009/10 hoben die Mitglieder der Programmkommission die Lehrgänge mit dem Schriftsteller Pirmin Meier (Bruder Klaus und andere Bücher) über die Philosophen der Zentralschweiz und aus dem Aargau (Stapfer, Pestalozzi, Troxler und Rochholz), über den Dalai-Lama mit dem Fotografen Manuel Bauer, mit der Entwicklungshelferin Lotti Latrous, über Südafrika mit Amela Bühler und über Israel und Palästina mit dem Fernsehkorrespondenten André Marty und über die kreative Konfliktbewältigung mit Hanspeter Baud an.

Die Volkshochschule lädt auch zu einer Burgundreise mit Peter Hochuli und zu einem vertieften Deutschkurs für Fremdsprachige ein. Das Programm kann auf der Homepage www.vhs-aargau.ch/oberes-freiamt abgerufen werden. «Wir verfolgen mit unseren Kursbesuchern das Ziel des lebenslangen Lernens», sagte Volkshochschulpräsident Markus Küchler.

Als Nachfolgerin von Johanna Jauch (Muri) wurde Henrieta Suter (Muri) in die Programmkommission gewählt und die Kassierin Ursula Loretz (Buttwil) und die Rechnungsrevisorin Margrit Kuhn für ihre zehnjährige Tätigkeit geehrt.

Lösung für Städtchen Meienberg?

Vor der Mitgliederversammlung führte Andrea Moll (Fenkrieden), Präsidentin der Stiftung Städtchen Meienberg, die Gäste durch die mittelalterliche Kleinstadt Meienberg bei Sins. Die Stiftung und die Gemeinde Sins arbeiteten Hand in Hand an einer Lösung für das kleine historische Städtchen, sagte Andrea Moll. Das Amtshaus und ein Teil des Städtliplatzes gehörten der Gemeinde, das angrenzende Villigerhaus und ein Teil des Landes im Städtli der Stiftung.

Letztlich wollten die Stiftung und die Gemeinde ihren Grundbesitz auf eine möglichst geschickte Art und Weise zusammenführen. Für den dringenden Wiederaufbau und die Restaurierung des Amtshauses aus dem 16. Jahrhundert werde ein mehrstelliger Millionenbetrag gebraucht. Damit man erfolgreich bei der öffentlichen Hand und bei Stiftungen anklopfen könne, müssten sich Stiftung und Gemeinde aber geschickt absprechen.

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