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Sportliche Entdeckungsreise ins Tessin

LAGER «HAWAII»:  Spielfreude hat oberste Priorität. (Bild: als)

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LAGER «HAWAII»: Spielfreude hat oberste Priorität. (Bild: als)

Das zweite Sommerlager von Jugend + Sport des Kantons Solothurn im Tessin war ein voller Erfolg. 60 Buben und Mädchen genossen in Tenero eine Woche mit Rudern, Surfen, Unihockey, Volleyball und Tanzsport das Lagerleben.

Armin Leuenberger

Um eine tolle Erfahrung reicher kehren heute Samstag die 60 Buben und Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren aus dem Kanton Solothurn aus ihrem J+S-Sommerlager in Tenero zurück. Unter der administrativen Leitung von Corinne Egger, von der Kantonalen Sportfachstelle Solothurn und neun Kurskaderleuten mit Jürg Streit als Administrator wurde jeweils am Vormittag in den im voraus gewählten fünf Sportarten gearbeitet. Am Nachmittag konnten die Kursteilnehmer ihre Sportart aus dem Angebot frei wählen.

Untergebracht im Haus Sasso Rosso genossen die Jugendlichen die Vorteile von Vier- und Zwei-Bettzimmern und durften so auf den sonst oft in Lagern üblichen Schlafsack verzichten. Am vergangenen Mittwoch war für das ganze Lager eine gemeinsame Wanderung im Verzascatal angesagt. Für eine beschränkte Anzahl war auch die Möglichkeit einer Biketour vorhanden.

Rund die Hälfte der Lagerteilnehmer hatten sich im voraus für das Fach Unihockey angemeldet. Ein Glück, dass im letzten Moment neben Adrian Zimmermann mit Reto Balmer, Biel, auch noch eine zweite Fachperson Unihockey als zusätzlicher Leiter zur Verfügung stand. Der mehrfache Schweizermeister von Wiler-Ersigen: «Klar ist unser Ziel, in jeder Sportar Fortschritte zu erzielen. Die Spielfreude soll aber unsere allererste Priorität geniessen. Wichtig ist aber auch das Entdecken neuer Sportarten für die jungen Leute. Sie sollen sich möglichst viel bewegen. Zufrieden sind wir, wenn am Ende des Lagers alle müde sind und Freude am Lagerleben gehabt haben».

Mit 30 Buben und Mädchen sei vor allem beim Unihockey der Niveauunterschied recht gross gewesen, sagte Balmer. Das habe jedoch absolut keine Rolle gespielt. «Man hat halt entsprechend Rücksicht aufeinander genommen». Weil das Lager unter dem Motto «Hawaii» durchgeführt wurde, fand auch der gemeinsame Schlussabend am Freitag unter diesem Motto statt. Bereits im Verlaufe der Woche waren daher da und dort Kursteilnehmer mit bunte Girlanden auszumachen. Klar, dass da Tanzleiter Guy Mäder, mit seiner Breakdance und Hip-Hop Gruppe ganz besonders im Element zu sein schien.

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