Später ging der Spittel von der Ortsbürger- an die Einwohnergemeinde über. Eine Sanierung des Gebäudes kam für sie nicht in Frage; 2004 stand die Liegenschaft zum Verkauf, die Kölliker stimmten aber dagegen.

Zwei Jahre später hiessen sie ein Projekt gut, den Spittel abzubrechen und dessen Grundstückfläche als Erschliessung zu den Baulandparzellen zu verwenden. Dagegen gabs Widerstand: Einwohner ergriffen das Referendum. In der Urnenabstimmung wurde der Entscheid der Gemeindeversammlung bestätigt. Danach entstand eine Polemik um den Spittel, Befürworter kämpften unerbitterlich für den Erhalt des Spittels.

Im Herbst 2007 bekundete Peter Hemmig aus Gelterkinden Interesse am Spittel. Er wollte das Gebäude im Baurechtsvertrag mit Kaufabsichten übernehmen. Die Frühlingsgmeind 2008 verwarf diesen Vorschlag mit einer einzigen Stimme. Daraufhin gabs wieder ein Referendum, dieses Mal wendete sich das Blatt zugunsten der Spittelkämpfer, allerdings mit hauchdünnem Ausgang: Mit einer Stimme wurde das Übernahmegeschäft mit Peter Hemmig angenommen. (bA)