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Spitex mit einem Präsidiumswechsel

Die Spitex-Dienste Grenchen stellen in ihrem Jahresbericht Finanzielles und Neues in den Vordergrund. Nach 13 Jahren steht ein Wechsel im Präsidium an: Der bisherige Vizepräsident Rolf Dysli löst Verena Stuber an der Spitze des Vereines ab

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Aargauer Zeitung

Janine Aegerter

Die Spitex-Dienste Grenchen haben einen neuen Präsidenten: Nach 13 Jahren Präsidiumsarbeit tritt Verena Stuber per Ende April von ihrem Amt zurück. «1993 habe ich beim Spitex-Verein Grenchen als Vize-Präsidentin angefangen», erinnert sich Stuber. Damals sei schon klar gewesen, dass sie nach drei Jahren das Amt der damaligen Präsidentin Gertrud Christen übernehmen werde.

Wie die Spitex entstand

Die Zahlen zur spitalexternen Betreuung

Die Spitex Grenchen schliesst ausgeglichen ab: Einem Aufwand von 2 537 450 Franken steht ein Ertrag von 1 760 201 Franken gegenüber. Dank einem Defizitbeitrag der Stadt von 777 249 Franken schreibt die Spitex keinen Verlust. Der Defizitbeitrag hat sich seit dem vergangenen Jahr erhöht, da aufgrund der neuen Finanzausgleichsregelung keine Bundesgelder mehr aus der AHV-Kasse flossen. Mit der neuen Regelung muss die Stadt Grenchen für die Mehrkosten aufkommen. Sie hat diesem neuen Leistungsauftrag zugestimmt, im Wissen, dass im Gegenzug die Gemeindebeiträge an Ergänzungsleistungen an den Kanton um den gleichen Betrag abgesenkt werden. Da die Spitex ihre Pflegetarife nicht selber bestimmen kann, wird sie wohl auch in Zukunft auf diese Unterstützung angewiesen sein. «Aber verglichen mit anderen haben wir tiefe Subventionen», sagt Spitex-Geschäftsleiterin Rita Mosimann. (jae)

Bald einmal war klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Manche Tätigkeiten begannen sich zu überschneiden, und die Gemeinde entschied, dass es eine gemeinsame Vermittlungsstelle brauchte. So entstand die Spitex - ein Kurzwort für «Spital extern». Menschen, die den Dienst der Spitex in Anspruch nehmen, legen Wert darauf, nicht ins Spital oder ins Pflegeheim gehen zu müssen, sondern zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können.

Rücktritt nach vielen Jahren

Stuber präsidierte fortan den Vorstand der Spitex-Dienste Grenchen und war Ansprechperson für alle möglichen Anliegen. «Es ist nicht die Aufgabe des Vorstandes, sich in die Aufgaben der Pflege einzumischen» betont Stuber. Vielmehr sei der Vorstand für die Überwachung der Finanzen und die Arbeit im Hintergrund zuständig.

Nun tritt Stuber zurück, ihr Amt übernimmt der aktuelle Vizepräsident der Spitex Grenchen, Rolf Dysli. Wenn Stuber zurückblickt, erinnert sie sich gerne an den Besuch von alt Bundesrat Samuel Schmid, als er in seinem Jahr als Bundespräsident die Spitex-Dienste Grenchen besuchte. «Das war ein Highlight.»