Spital Menziken will bauen

Das Regionalspital hat einen Annexbau für den Notfallbereich geplant

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Spital Menziken will bauen

Spital Menziken will bauen

Im Spital Menziken, Mitglied der Asana-Gruppe, gibt es räumliche Engpässe. Bereits vor einem Jahr liessen die Verantwortlichen verlauten, dass «die prekären räumlichen und organisatorischen Verhältnisse im Notfallbereich» nur mit einem Erweiterungsbau verbessert werden könnten. Im Notfallbereich ist es eng, und die Abläufe sind zu kompliziert. Der damalige Spitaldirektor Beat Füglistaler redete Klartext: «Der Betrieb ist häufig nur mit Notlösungen aufrechtzuerhalten.»

Die Zahl der auf der Notfallabteilung in Menziken behandelten Patienten nimmt stetig zu. Auch in der Region ist die Tendenz zu beobachten, dass immer mehr Patienten auf direktem Weg ins Spital gehen, statt zuerst einen Hausarzt zu konsultieren.

Klare Trennung, kurze Wege

Für Menziken liegt nach einem Architekturwettbewerb ein Projekt des Büros Schnebli Menz SAM Architekten und Partner vor. Das Projekt zeigt eine Lösung auf mit einem Annexbau an der Nordseite des Spitals. Der dreistöckige Bau wird im Eingangsgeschoss die neuen Tagesklinik-Räume und den Notfall aufnehmen. Im Obergeschoss sind Büros und ein Aufenthaltsraum samt Bibliothek für die Patienten geplant. Die Technikzentrale wird neu im Sockelgeschoss untergebracht. Der neue Empfang soll künftig eine klare Trennung ermöglichen zwischen liegenden Patienten für den Notfall und gehenden Patienten für die Sprech- und Therapiestunden sowie die Radiologie. Für Personal und Patienten entstehen kurze und direkte Wege.

Zurzeit sind das Spital und die Planer in Zusammenarbeit mit dem aargauischen Gesundheitsdepartement daran, das
10-Millionen-Projekt auszuarbeiten. (psi)

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