Bristol

Spektakuläres Manöver: Pilotin landet bei Sturmwinden seitwärts

Pilotin gelingt spektakuläres Landemanöver

Bei einer Windgeschwindigkeit von 74 km/h entschied sich die Pilotin für diese seitliche Bilderbuch-Landung.

Erst brachte der Sturm «Callum» Verwüstung und Unglück in Grossbritannien, jetzt macht er eine 35-jährige Tui-Pilotin berühmt.

Er brachte die schlimmsten Überschwemmungen in Wales seit Jahrzehnten und forderte zwei Todesopfer: Am vorletzten Wochenende wütete Sturm «Callum» an der Süd- und Westküste Grossbritanniens. 

Bereits am Freitag vor den heftigsten Winden und Regenfällen beobachteten Planespotter am Flughafen Bristol eine äusserst souveräne Landung einer Boeing 757 bei heftigen Seitenwinden.

Die Tui-Maschine kam laut reisereporter.de von der Baleareninsel Menorca, im Cockpit steuerte Pilotin Brenda Riepsaame Wassink den Flieger sicher an den Boden. Als die 35-Jährige mit ihrer Crew Bristol anflog, wehten die Winde mit 74 Stundenkilometern.

Erst am Boden wieder gerade

Sie entschied sich für ein Manöver, das in der Fachsprache auch «Crabbing» genannt wird, steuerte die Maschine im fast 90-Grad-Winkel seitlich auf die Landbahn zu und stellte das Flugzeug erst am Boden wieder gerade.

In der Kommentarspalte von Youtube, wo das Video hochgeladen worden ist, applaudierten die Aviatik-Fans, «Eine Crosswind-Landung, wie sie im Buche steht», lobt der Aero Telegraph. Eine solche Landung gehöre zwar zu jeder Pilotenausbildung, schreibt die Redaktorin dort, doch dieses Beispiel sei «besonders speziell». (smo)

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