Sotschi

Sotschi-Security sauer: Wolf im Olympia-Dorf entpuppte sich als TV-Scherz

Alles Show, nur der Wolf war echt.

Alles Show, nur der Wolf war echt.

Als die US-Rodlerin Kate Hansen ein Video von einem Wolf im Olympischen Dorf veröffentlichte, war die Aufregung in Sotschi gross. Nun hat sich das ganze als Streich entpuppt. Die Sicherheitsleute fanden das gar nicht lustig.

«Ein Wolf in meinem Flur?!?» twitterte Hansen und stellte gleich ein Video hinzu. Auf diesem ist - durch einen Türspalt - zu sehen, wie das Tier an den Türen vorbei streicht. «Oh mein Gott», hört man die Sportlerin flüstern. Das Video erreichte in zwei Tagen über 1,7 Millionen Zuschauer.

(Quelle: YouTube/katehansen92)

Wolf im Flur

Alles inszeniert: Der Scherz geht auf das Konto von US-Komiker Jimmy Kimmel, der am Donnerstagabend das Geheimnis in seiner Talkshow lüftete. Für die Umsetzung wurde ein originalgetreuer Flur anhand eines Fotos von Hansen nachgebaut. Das Tier ist ein zahmer Timberwolf-Mischling und hört auf den Namen «Rugby».

Die russischen Sicherheitsleute fanden den Gag nicht witzig. «Die Sicherheitsleute sind ausgerastet», erklärte die 21-Jährige in der Sendung via Skype. «Es wurde danach alles ein bisschen verrückt hier». Technisch gesehen handle es sich um einen Regelverstoss gegen die Sicherheit der Athleten. Ernsthafte Konsequenzen für Hansen hatte das Ganze bisher aber nicht.

Kimmel schlug Hansen vor, am kommenden Sonntag einen Bären in die Abschlussfeier zu schmuggeln und verlieh Kate Hansen symbolisch die Goldmedaille für den besten Streich. (cze)

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