Solothurn
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Die Staatsrechnung des Kantons Solothurn schliesst zum sechsten Mal in Folge mit schwarzen Zahlen ab. Die Rechnung 2008 weist einen Überschuss von 122,4 Millionen Franken aus. Die Schulden wurden auf 680 Franken pro Einwohner reduziert.

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Solothurner Staatsrechnung 2008 schliesst mit Überschuss

Solothurner Staatsrechnung 2008 schliesst mit Überschuss

Der Kanton Solothurn konnte gemäss Regierungsrat «nochmals von der guten Konjunkturlage der Vorjahre profitieren». Der Staat habe Mehreinnahmen bei den Steuern verbuchen können, insbesondere bei den juristischen Personen.

Insgesamt flossen 44,9 Millionen Steuerfranken oder sechs Prozent mehr in die Staatskasse als budgetiert. Der Gesamtbetrag der Steuern beträgt 762,9 Millionen Franken.

Der Kanton senkte 2008 seine Nettoverschuldung um 92,2 Millionen auf 173,3 Millionen Franken. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 680 Franken. Zudem erhöhte der Kanton sein Eigenkapital um 122,5 auf 280,9 Millionen Franken.

Die Sanierung der Staatsfinanzen sei vorangetrieben worden, hält der Regierungsrat fest. Dies sei von grosser Bedeutung, da die Finanz- und Wirtschaftskrise sich auf den exportorientierten Kanton Solothurn stark auswirken werde. (sda)