Nagra

Soliday: Nagra-Sammelaktion gut auf Kurs

Checkübergabe: Bernhard Schwyn (Nagra), Kurt Wernli, alt Regierungsrat/Stiftungsratspräsident von Soliday; Nadin Stenz (Nagra), Samuel Wehrli, Gründer von Soliday, und Piet Zuidema (Nagra) (v.l.).zvg

Nagra

Checkübergabe: Bernhard Schwyn (Nagra), Kurt Wernli, alt Regierungsrat/Stiftungsratspräsident von Soliday; Nadin Stenz (Nagra), Samuel Wehrli, Gründer von Soliday, und Piet Zuidema (Nagra) (v.l.).zvg

Eine Stunde Arbeit ohne Lohn – aber für einen guten Zweck: Die Mitarbeiter der Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) haben für die Sammelaktion der Stiftung Soliday Aargau eine Arbeitsstunde gespendet.

Umgerechnet ergab die Sammelaktion eine Summe von 3000 Franken, die die Geschäftsleitung der Nagra kurzerhand auf 6000 Franken verdoppelte. «Was ist schon eine unbezahlte Arbeitsstunde gegen das Gute, das mit diesem Geld erreicht werden kann», sagte Heinz Sager, Leiter Kommunikation der Nagra, bei der Checkübergabe in Wettingen.

Geld für arme Kinder

Die Stiftung Soliday Aargau ist eine Schweizer Solidaritätsplattform, die die Betreuung, Bildung und Ausbildung von Kindern aus ökonomisch und sozial schwierigen Verhältnissen fördert. In Kooperation mit dem Aargauer Regierungsrat und mit Unterstützung der Aargauer Wirtschaft und Gewerkschaften sammelt die Stiftung Geld, um diesen Kindern Plätze in Kindertagesstätten und Spielgruppen zu garantieren.

So soll den Kindern ihre Chance für den Start ins Schulleben erleichtert werden. Mitsammeln darf jeder, 365 Tage im Jahr, mit Aktionen, Veranstaltungen, Patenschaften und Spenden.

Gestartet hatte das Pilotprojekt der Suhrer Unternehmer Samuel Wehrli im November 2008. Im ersten Sammeljahr waren 440000 Franken zusammengekommen. Mit diesem Geld konnten Kindertagesstätten- und Spielgruppenplätze für 200 arme Kinder finanziert werden.

Erfolg zum Zweiten

Auch dieses Jahr sieht es gut aus: Soliday ist mit der zweiten Sammelaktion - sie läuft seit Ende November 2009 - so gut unterwegs, dass das gute Ergebnis aus dem Vorjahr geknackt werden könnte. Geld allein macht Wehrli aber nicht glücklich; es muss auch sinnvoll investiert werden: «Wir bekommen im Moment täglich neue Gesuche für die Plätze in den Tagesstätten und Spielgruppen», freut sich der Stiftungsgründer.

Wehrli hofft, das Projekt bald gesamtschweizerisch umsetzen zu können. Dafür bekommt er prominente Unterstützung, beispielsweise von den Regierungsräten Roland Brogli und Susanne Hochuli sowie Ständerätin Christine Egerszegi und Nationalrat Philipp Müller. (ksc)www.soliday-aargau.ch

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