Grossbritannien

Solche Verletzungen weisen sonst nur Kampfjet-Piloten auf – dieser 11-Jährige hat sie von einer Mutprobe

11-Jähriger nach Mutprobe bewusstlos und verletzt

11-Jähriger nach Mutprobe bewusstlos und verletzt

Jugendliche zwangen den Jungen das "Karussell des Todes" zu fahren. Sie lassen ihn mit Verletzungen zurück, die sonst nur Kampfjet-Piloten aufweisen.

Blutunterlaufene Augen, ein roter Kopf. Die Verletzungen, die Tylor Broome aus Grossbritannien aufweist, kennt man sonst nur von Kampfjet-Piloten. Der 11-Jährige hat sich diese aber zugezogen, weil er auf eine Mutprobe eingegangen ist. Ältere Kameraden sollen ihn gezwungen haben.

Bei der Karussell-Mutprobe wird jeweils eine Person auf einem Drehkarussell, die es auf vielen Spielplätzen gibt, festgebunden. Dann wird es mit Hilfe eines Motorrads oder eines Auto in Bewegung gebracht. Das Ziel ist natürlich möglichst schnell. 

In diesem Fall wurde ein Mofa als Antrieb eingesetzt. Der Kopf des 11-Jährigen wurde durch die Fliehkraft nach aussen geschleudert. Das Blut stieg hinein und der Druck erhöhte sich gefährlich.

Nach der Mutprobe war der Junge bewusstlos. Als seine Kollegen merkten, dass das Ganze nicht glimpflich ausgegangen ist, zogen sie einfach von dannen. Drei Passanten fanden den Verletzten und schauten, dass er ins Spital gebracht wurde. Es könnte sein, dass Tylor Hirnverletzungen davongetragen hat.

Bei dieser Karussell-Mutprobe sind auch schon Menschen ums Leben gekommen. 2012 starb in Bayern ein 20-Jähriger. Er war mit Klebeband festgemacht worden. Durch die hohe Fliehkraft löste sich dieses aber. Der Mann wurde aus dem Karussell geschleudert und verletzte sich so schwer am Kopf, dass er noch auf der Unfallstelle starb. (ldu)

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