Tram

So soll die Tramstrasse ohne Tram aussehen

So soll die Tramstrasse ohne Tram aussehen

So soll die Tramstrasse ohne Tram aussehen

Wenn Ende November die Eigentrassierung der Wynental- und Suhrentalbahn (WSB) fertig ist, dann herrscht Freude in Suhr. Die Tramstrasse mitten durchs Dorf wird endlich bahnfrei.

Behörden und Planer haben sich längst Gedanken darüber gemacht, wie die Kantonsstrasse aussehen könnte, wenn die Gleise rausgerissen sind. Der Suhrer Gemeindeammann Beat Rüetschi streifte das über 80-seitige Betriebs- und Gestaltungskonzept an einer Informationsveranstaltung zu aktuellen Themen für die Bevölkerung am Montagabend nur kurz, und schon wurden Begehrlichkeiten laut.

Rüetschi zeigte die von der Arbeitsgruppe favorisierte Variante für das Dorfzentrum im Endausbau. Die Tramstrasse soll in der Mitte durch einen so genannten Mehrzweckstreifen zweigeteilt werden. Auf diesem können Fussgänger und Velofahrer beim Queren und Automobilisten beim Abbiegen warten.

Täglich 14 000 Fahrzeuge

Wie auf den noch drei Meter breiten Strassenhälften täglich 14000 Fahrzeuge, darunter Schwerverkehrstransporte, Velos und Linienbusse aneinander vorbei kommen sollen, erschien einigen Teilnehmern am Suhrer Infoforum schleierhaft. Auch mit dem Mittelstreifen, der nach «Niemandsland» aussehe, konnten sich längst nicht alle anfreunden. Rüetschi beschwichtigte, dass sowohl der Streifen als auch die neuen Bushaltestellen zuerst nur provisorisch aufgemalt würden.

Das Projekt, das sich vom «Bären» in Suhr bis zum Gais-Kreisel in Aarau erstreckt, wird etappiert. Dessen Gesamtkosten werden auf 37,7 Millionen Franken geschätzt.

Weniger sichtbar und deshalb schwieriger zu verstehen ist die Verselbstständigung der Technischen Betriebe Suhr (TBS), die bereits an der nächsten Gemeindeversammlung traktandiert ist. Die TBS versorgen auch das Umland mit Telekommunikationsdaten. (trö)

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