Er ist typisch für das Schweizer Mittelland: der Hochnebel.

Oft löst er sich wochenlang nicht auf und sorgt zwischen Zürich und Bern für graue, trübe Tage, die hell nie so richtig werden wollen. Verantwortlich dafür ist die so genannte Inversionslage (kalte Luft liegt unter wärmerer Luft) – und ein Hochdruckgebiet, von dem wir aber in den niederen Lagen leider nicht so viel zu sehen bekommen.  

Glücklich all jene, die es in diesen Tagen in die Höhen schaffen: Oft scheint schon ab 600, 700 Metern über dem Meer die Sonne. Wer über dem Nebelmeer weilt, den erwartet eine atemberaubende Weitsicht, die Alpenketten scheinen zum Greifen nahe und die Sonne wärmt die von der nassen Kälte geplagte Haut. Sonnenbrille nicht vergessen!

Wie schön, haben uns in der letzten Zeit besonders viele Leserfotos erreicht, auf denen die Sonnenseite der derzeitigen Wetterlage zu sehen ist: Ob im Baselland, im Solothurnischen oder im Aargau – über dem Nebel scheint die Sonne. (bre)

Waren Sie auch in der Sonne und haben ein Foto geschossen? Schicken Sie es uns auf leserfoto@azmedien.ch