Er fühle sich durch diese Publikumswahlen nicht unter Druck, sagt der 35-Jährige im Interview mit der "Neuen Luzerner Zeitung". Aber er stelle sich jetzt bei jeder Begegnung vor, dass dies vielleicht ein Wähler sei, der für ihn gestimmt habe, meint Cuche.

"Dann muss man sich noch mehr Zeit nehmen für die Leute, muss noch freundlicher sein und sich noch mehr entschuldigen, wenn man in Eile ist." Wenn man dann mal Nein sage, sei die Gefahr gross, dass man als arrogant bezeichnen werde. "Vielleicht denkt dann der eine oder der andere: Den Cuche hätte ich besser nicht gewählt."

Trotzdem - Didier Cuche geniesst seinen Erfolg, dieser sei eine grosse Genugtuung. Schliesslich habe er ja auch viele harte Zeiten erlebt. Nun ist Cuche einfach "stolz und dankbar" für die Auszeichnung.