Singen

Singen und Schmausen

Essen, Singen und Vergnügen

Essen, Singen und Vergnügen

Bereits zum achten Mal fand der Familienbrunch des Frauenchors Weiningen in der Mehrzweckhalle statt. Es wurde nicht nur gegessen, sondern auch gesungen und Lotto gespielt.

Malini Gloor

Silvia Menden vom Frauenchor Weiningen ist zufrieden: Rund 150 Besucherinnen und Besucher waren am sonntäglichen Familienbrunch dabei. Das Buffet wurde wie in den Jahren zuvor mit viel Liebe und Können hergerichtet, und die Mehrzweckhalle des Schulhauses Badenerstrasse erstrahlte im Glanz der Blumen-Dekoration.

«Wir haben 33 aktive Sängerinnen, und da wir etwas zur Attraktivität des Dorfes beitragen möchten, stand die Brunch-Idee ganz vorne. Wir laden alle Limmattalerinnen und Limmattaler ein, sowie andere Chöre.» Der Anlass findet Anklang: Jedes Jahr kommen die Brunch-Freunde in Scharen. Neben dem gemütlichen Schlemmen wird natürlich auch gesungen, der Frauenchor Weiningen gibt jeweils einen «bunten Strauss froher Lieder» zum Besten. Begleitet wird er von Pianistin Kijomi Higaki. Silvia Menden betont, dass man im Chor nicht nur traditionelle Lieder singe, sondern auch moderne Stücke, zum Beispiel aus Musicals. Auch die Spielfreunde kommen nicht zu kurz am Familienbrunch: Drei Lottodurchgänge brachten viel Spass und Gewinn. Freuen durften sich die Glücklichen über prallgefüllte Gemüsekistchen, Weininger Wein und Restaurantgutscheine. «Wir sind allen Sponsoren sehr dankbar, dass sie so grosszügig spenden. In dieser Zeit ist das nicht selbstverständlich», freut sich Silvia Meden, welche übrigens nicht Präsidentin, sondern Kassierin und Ansprechperson ist. «Wir brauchen keine Präsidentin, es klappt auch ohne bestens», sagt sie mit einem Lachen.

«Unsere Mitglieder sind 50 bis 90 Jahre alt, und ein paar junge Stimmen wären schon schön. Wer singen möchte, der soll sich bitte bei uns melden. Jeweils am Mittwoch von 20 bis 22 Uhr proben wir im Schlössli Weiningen.»

Den Frauenchor gibt es seit über hundert Jahren. Damals hiess er noch Töchterchor und stand nur unverheirateten Frauen offen. Später benannte man ihn in Frauen- und Töchterchor um, bis er seinen heutigen Namen bekam. Auf dem Programm stehen dieses Jahr das Wettsingen, welches der Limmattaler Chorverband organisiert, und das Rebblüetefäscht. Dort betreiben die singenden Frauen das «Kafi Räbluus». Gesungen wird am Rebblüetefäscht nicht, aber serviert wird wieder die beliebte Crèmeschnitte, welche von den Frauen selbst zubereitet wird.

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