Insgesamt nahm Siegfried Wertberichtigungen in Höhe von 97 Mio. Fr. vor, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Betriebsgewinn (EBIT) sackte um 59,6 Prozent auf 12,3 Mio. Fr. ab und der Umsatz ging um 9,3 Prozent auf 288,7 Mio. Fr. zurück. In Lokalwährungen betrug das Umsatzminus 5,7 Prozent.

Das Ergebnis des vergangenen Jahres sei unbefriedigend, räumte Siegfried ein. Verwaltungsratspräsident Markus Altwegg kündigte eine "fundamentale Anpassung der Firma an die Gegebenheiten" an.

Um den Pharmazulieferer wieder auf Kurs zu bringen, wurde bereits im Herbst ein Restrukturierungsprogramm gestartet. Im Zentrum stehen Einsparungen, welche ab 2010 die Kosten um jährlich rund 20 Mio. Fr. drücken sollen. Zu einem allfälligen Stellenabbau wurden keine Angaben gemacht. Siegfried zählte Ende 2008 rund 820 Angestellte.

Für die nahe Zukuft rechnet Siegfried bei der Wirkstoffe-Division mit einem deutlichen Umsatzwachstum. Für die Generika-Division verzichtet das Unternehmen auf eine Prognose, da der wichtige deutsche Generika-Markt zu unberechenbar sei. Das operative Ergebnis werde besser als im Vorjahr ausfallen.