Sie strampelten mit dem Velo fast 16 000 Kilometer ab

120 Mitarbeiter des Spitals Limmattal fuhren im Juni mit dem Velo zur Arbeit – und trotzten dem Regen.

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Limmattaler Zeitung

Sidonia Küpfer

15 817,4 Kilometer erstrampelten die Mitarbeiter des Spitals Limmattal im Rahmen der Aktion «Bike to work». Den ganzen Juni über bewältigten 120 Angestellte ihren Arbeitsweg an mindestens jedem zweiten persönlichen Arbeitstag mit dem Velo. Zudem führten sie auf einem Aktionskalender Buch über die zurückgelegten Kilometer.

«Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren positiv, sie gingen mit viel Freude und Elan ans Werk», sagt Sibylle Locher, die Mitglied der Personalkomission ist. Sie hat gemeinsam mit Birgit Schrader das Projekt organisiert. «Ich habe immer wieder gehört, es sei lässig, dass das ganze Haus gemeinsam bei so etwas mitmacht», so Locher.

Die Angestellten, welche an der Aktion beteiligt waren, hätten besonders den positiven Effekt auf die Motivation gelobt:

Zu Beginn des Projektes wurden Teams à vier Personen gebildet, die gemeinsam darum kämpften, wer am häufigsten mit dem Velo zur Arbeit kommt.

«Wurde nur einmal verregnet»

Dabei war den Radelnden das Wetter im regnerischen Juni nicht eben wohl gesinnt. «Das stimmt. Aber oftmals war es wenigstens am Morgen und abends einigermassen trocken. Mich hat es beispielsweise nur einmal richtig verregnet», so Sibylle Locher, die selbst auch mitfuhr.

Die Idee, bei der nationalen Aktion «Bike to work» mitzumachen, entstand in der Personalkomission (vgl. LiZ vom 29. Mai). Die Spitalleitung stellte sich hinter das Projekt, zumal dieses einem hehren Ziel dient: der Gesundheitsförderung. Die national agierenden Organisatoren von «Bike to work» zitieren in ihrer Mitteilung eine Studie, die besagt, dass Velofahrer im Durchschnitt einen Tag pro Jahr weniger krank seien als diejenigen, die nicht in die Pedalen treten. Und dies schon, wenn nur an drei Tagen pro Woche geradelt werde.

Der Aspekt der Gesundheitsförderung war auch in Urdorf ein wichtiger Punkt: «Der Gesundheitsförderung kommt im Spital Limmattal ein hoher Stellenwert zu», bestätigt Sibylle Locher. Gerade das Fördern der Bewegung sei da ein Thema. «Doch die Aktion hat auch positive Effekte wenn man an die CO2-Produktion denkt», weist Locher auf einen weiteren Vorteil. Aber ist nach Ablauf dieses Monats nun wieder alles beim Alten? Kommen die Angestellten wieder per Bus oder Auto?

Die Frage der Nachhaltigkeit

«Der eine oder andere kommt nun bestimmt öfters mit dem Fahrrad, vor allem dann, wenn keine Sitzungen oder Verabredungen nach Feierabend anstehen», sagt Locher. Und wie hält es die Organisatorin? Sibylle Locher lacht. Zumindest vorgenommen habe sie sich, auch nach der Aktion einmal mehr per Velo arbeiten zu gehen.

Die Zeichen stehen gut, dass im «Limmi» auch im kommenden Jahr noch kräftig in die Pedalen getreten wird - möglicherweise auch wieder im Rahmen von «Bike to work».

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