Sie ruderten nach Deutschland und fällten Bäume - jetzt müssen Mumpfer Pontoniere zahlen

Der Pontonierfahrverein Mumpf muss eine Strafe bezahlen, weil Mitglieder Ende Oktober 2009 am deutschen Rheinufer Bäume gefällt haben, die sie beim Rudern gestört hatten.

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Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Der Pontonierfahrverein Mumpf muss eine Strafe bezahlen, weil Mitglieder Ende Oktober 2009 am deutschen Rheinufer Bäume gefällt haben, die sie beim «Staken», dem Abstossen der Pontons mit langen Stangen, gestört hatten. Die Schweizer Pontoniere wussten nicht, dass diese Bäume zu einem geschützten Biotop gehörten (AZ berichtete).

Mitglieder des Bad Säckinger Fischereivereins zeigten die Mumpfer bei der Polizei an und schalteten auch die Naturschutzbehörde des Landkreises Waldshut ein. In der Zwischenzeit wurde ein Urteil gefällt, wie Michael Swientek, Pressesprecher des Landratsamts Waldshut, gegenüber dem «Südkurier» bestätigte. Dem Pontonierfahrverein hatte eine Busse von bis zu 50000 Euro gedroht.

Bei einer Begehung wurde jedoch festgestellt, dass der Schaden im Biotop kleiner ist als befürchtet. Über die Höhe der Busse wollte Swientek keine Angaben machen. (sk)