Olympia
Sie holten Bronze in Physik

Olympiaehren für Patrick Schwendimann (Rudolfstetten) und Dominik Wild (Remetschwil): In Physik gabs Bronze.

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Physik-Olympia

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Zur Verfügung gestellt

Lukas Schumacher

313 junge Leute aus 77 Ländern durften an der 40. Physik-Olympiade in Merida (Mexiko) teilnehmen. Fünf Physik-Talente vertraten die Schweiz, unter ihnen der 19-jährige Patrick Schwendimann aus Rudolfstetten (Kantonsschule Baden) und der 18-jährige Remetschwiler Dominik Wild (Kantonsschule Wettingen). Die zwei jungen Aargauer überzeugten. Beide durften nach dem kniffligen zweiteiligen Bewerb die Bronzemedaille entgegennehmen. Im Weiteren reichte es der Schweizer Delegation zu zwei Ehrendiplomen. Gold mit der allerhöchsten Punktzahl ergatterte in Merida eine junge Chinesin.

«In den Sand gesetzt»

Für den Freiämter Patrick Schwendimann stellte der Medaillengewinn eine dicke Überraschung dar. Er hatte den fünfstündigen Theorietest nach eigener Beurteilung «verhauen, ja tüchtig in den Sand gesetzt». Umso überzeugender muss Schwendimanns Leistung im ebenfalls fünf Stunden dauernden Experimentalteil ausgefallen sein. Eine bessere Performance im Theorieteil und eine solide beim Experimentieren gelangen dem Remetschwiler Dominik Wild.

Nebst den Physikprüfungen blieb während der olympischen Woche auch Zeit für internationale Begegnungen und Entdeckungen der Maya-Vergangenheit auf der Halbinsel Yucatan. «Eine geniale, erlebnisreiche Woche», bilanzierten die zwei Aargauer. Dabei hatte die Olympiade aus Sicht des Schweizer Teams unglücklich begonnen. Weil eine örtliche Fluggesellschaft ein regelrechtes Grounding erlitt, dauerte die Reise nach Merida 41 Stunden. Jetlag, Erkältungen und Übelkeit - glücklicherweise aber keine Schweinegrippe - erschwerten den eidgenössischen Olympia-Auftakt.

Patrick Schwendimann bleiben nun einige Tage zum Ausspannen, ehe ihn der Dienst am Vaterland ereilt. Er muss in die Rekrutenschule einrücken.

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