SF-Chefreporter Müller muss vorerst in Thailand bleiben

Christof Müller (Quelle: sf.tv)

Christof Müller (Quelle: sf.tv)

Der in Thailand verhaftete SF-Chefreporter Christoph Müller darf das Land vorerst nicht verlassen. Am kommenden Donnerstag entscheidet ein Gericht, ob er sich weiterhin zur Verfügung der thailändischen Behörden halten muss.

Dies sagte SF-Mediensprecher David Affentranger gegenüber der Nachrichtenagentur SDA nach einem Telefonat mit Müller. Inzwischen habe Müller Einsicht in einen kleinen Teil der Akten erhalten und habe nun mündlich Kenntnis über die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.

Laut diesen Akten bestehen die Vorwürfe aus handwerklicher Kritik an einem Beitrag über einen in Thailand lebenden Schweizer. Diesen Film hatte der Chefreporter und Redaktionsleiter der Sendung DOK für die Sendung "Reporter" im Jahr 2002 gedreht. Die Vorwürfe seien aus Sicht von SF "unverständlich und nicht nachvollziehbar", sagte Affentranger.

Müller war am Freitag vorletzter Woche bei seiner Einreise in Thailand verhaftet worden. Die Polizei führte Müller zeitweise in Handschellen ab. Die thailändische Polizei liess Müller nach 24 Stunden Haft gegen Kaution frei und nahm ihm den Pass ab.

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