Erst geht es ums Zügeln und um schwere Möbel. Doch dann kommen Caroline Fux und Dominik Widmer ziemlich schnell auf den Punkt.

Die «Blick»-Sex-Beraterin und der «Radio 24»-Moderator talken seit gestern Abend einmal im Monat über Sex.

Von der Stube in die Küche ins Schlafzimmer

«Apartment 6» heisst die neue Sendung auf Tele Züri. Passend zum Titel ist auch das Studio gestaltet – die beiden bewegen sich in einer Wohnung – vom Wohnzimmer in die Küche ins Schlafzimmer.

Dabei ist schnell klar, wer welche Rolle inne hat: Journalist Widmer stellt die Fragen, Expertin Fux antwortet.

Schneller Sex ist nicht ganz so einfach

Zum Beispiel, wenn es darum geht, ob man als Single oder liiert mehr Sex hat. Hier räumt Fux mit Klischees auf: «Dass sich Singles jedes Wochenende austoben, ist eine Illusion. Weit über 90 Prozent des Sex passiert innerhalb von Beziehungen.»

Denn trotz Tinder und Co. sei es nicht ganz so einfach, einen Partner für den schnellen Sex zu finden. 

Sex mit vollem Terminkalender auch nicht ...

Auch in einer Beziehung ist es nicht immer leicht, Sex zu haben. Einer der grössten Sex-Verhinderer ist ein voller Termin-Kalender.

Doch Caroline Fux sagt: «Dann muss man das eben planen.» Und zeigt Dominik Widmer am Küchentisch auch gleich, wie das geht – siehe Video oben.

«Soziale Erwünschtheit» und Realität

Aber wie wichtig ist den Schweizern Sex? Und wie oft haben sie ihn überhaupt? Dominik Widmer hat sich am Zürichsee umgehört:

So souverän antworteten die Passanten auf die heiklen Fragen. Und das sagt Caroline Fux dazu.

So souverän antworteten die Passanten auf die heiklen Fragen. Und das sagt Caroline Fux dazu.

Übrigens: Dafür, dass wir viel Sex haben wollen und vor allem immer davon reden, gibt es ein Fachwort: «Soziale Erwünschtheit».

Laut Fux heisst das, dass man vorgibt, was man als erwünscht erachtet. Und das sind eben etwa drei- bis viermal Sex pro Woche.

Alle, die in Tat und Wahrheit nicht mit solchen Zahlen aufwarten können, kann Fux beruhigen: «Das ist nicht ganz der Standard.» (smo)