Schweizerdeutsch
Schweizerdeutsch bringt bessere Noten

Wir haben es geahnt: Kinder aus Familien, in denen Schweizerdeutsch gesporchen wird, haben es leichter in der Schule. Auch ihre Noten sind besser, wie eine Nationalfondsstudie belegt.

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Familie mit Kindern

Familie mit Kindern

Keystone

«In Familien, in denen Schweizerdeutsch gesprochen wird, fällt die Entwicklungsförderung und aktive Stimulation für das Kind positiver aus als in Familien, in denen Schweizerdeutsch und eine andere Sprache bzw. nur eine andere Sprache gesprochen wird», sagt Marianne Schüpbach von der Universität Bern. Dies zeigt ihre aktuelle Nationalfondsstudie, die sie in Zusammenarbeit mit Erziehungswissenschafter Walter Herzog durchgeführt hat. Sie haben in einer Längsschnittstudie 521 Kinder aus 11 Kantonen verglichen. Bei einem Grossteil der Familien (58,2Prozent) ist es die einzige Sprache. Bei 31,7 Prozent der Familien wird neben Schweizerdeutsch noch eine weitere Sprache gepflegt. Bei 10,1 Prozent der Familien werden nur eine oder mehrere andere Sprachen als Schweizerdeutsch gesprochen. Die häufigste Fremdsprache ist Tamilisch, gefolgt von Türkisch/Kurdisch, Albanisch sowie Sprachen aus Ex-Jugoslawien. Rund fünf Prozent der Kinder sprechen Englisch, Italienisch, Französisch, Portugiesisch oder Spanisch.

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