In Ländern wie Grossbritannien, Irland, Portugal, Bulgarien, Rumänien, der Slowakei oder Ungarn ziehen die Konsumentinnen und Konsumenten im Gegensatz zur Schweiz nämlich die braunen Eier vor. In diesen Ländern werden keine weissen Eier konsumiert, wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) mitteilte.

In Frankreich, Österreich und Spanien kommen braunschalige Eier auf einen Anteil von 90 Prozent oder mehr. In Italien sind es 75 Prozent, in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und dem Baltikum 70 Prozent. Belgier und Luxemburger verzehren zu 60 Prozent braune Eier.

Die Schweizerinnen und Schweizer teilen ihre ausgewogenen Vorlieben mit Griechenland und Russland. Unbeliebt sind braune Eier dagegen in nordeuropäischen Ländern: In Norwegen und Schweden werden sie marginalisiert; sie kommen auf einen Anteil von gerade mal 10 Prozent. Die Isländerinnen und Isländer schwören gar einzig auf weisse Eier.

Und dies, obwohl die Farbe der Schale keinen Einfluss auf den Geschmack oder den Nährstoff- respektive Vitamingehalt der Eier hat, wie das P.M.-Magazin auf seiner Homepage schreibt. Welche Farbe die Eier hätten, hinge von der Geflügelrasse ab.

Geflügelzüchter verwenden eine Faustregel, um die Farbe der Eier vorauszubestimmen: Hat ein Huhn weisse Ohrscheiben, legt es meist weisse, bei roten Ohrscheiben braune Eier.